Am Montag, den 10.02.2025 hatte die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbm) auf den Nockherberg in München geladen. Der Große Festsaal der Paulaner Brauerei bot vielen Interessierten Platz und Gelegenheit für den Austausch mit der Politik. Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL, nutzte die Gelegenheit, um mit Vertretern aus allen Bereichen unserer Bayerischen Wirtschaft, aber auch mit Vertretern von Kommunen und Verbänden in den Austausch zu gehen.
Das 52. Bayerische Wirtschaftsgespräch des vbm bot die Möglichkeit über aktuelle Probleme und Aufgaben für Politik und Wirtschaft zu sprechen. Diese Möglichkeit nutzten auch Rosi Reith und Gerhard Binter Mitglieder der BMW Betriebsgruppe München zusammen mit dem Geschäftsführer der CGM Karsten Ristow. In vielen Bereichen, so Söder, steht unser Land vor großen Herausforderungen. Insbesondere die Schlüsselindustrien in Deutschland sind von grundlegenden Veränderungen betroffen. Am Beispiel unserer Automobilindustrie zeigte Söder auf, dass diese Industrie auch für die Zukunft eine wichtige Rolle für unser Land spielen wird. Besonders günstige Energie hält Söder für einen entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft. Das Abschalten von Atomkraftwerken bei uns und den Einkauf von Atomstrom aus dem Ausland hält Markus Söder für genauso falsch wie den Einkauf von teurem Fracking Gas aus Amerika und die Verweigerung eigenes Fracking Gas in Deutschland zu gewinnen. Für den enormen Strombedarf der Zukunft werden in Deutschland bis zu 10 Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Söder sprach sich dafür aus, ohne ideologische Verblendung, technologieoffen zu sein, um die Aufgaben der Zukunft bewältigen zu können. Einigkeit bestand darin, dass sich Arbeit wieder lohnen muss, aber auch, dass der Leistungsbegriff neu gedacht werden muss. Auch muss grundsätzlich der Wille etwas zu leisten gestärkt und gelebt werden. Eine Vier-Tage-Woche, oder der Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich sahen die Anwesenden aus den unterschiedlichen Bereichen als eine nicht zeitgemäße Utopie.
von Karsten Ristow, Geschäftsführer
Dr. Markus Söder und Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt
Dr. Markus Söder