Am Montag, dem 27. April 2026 hatte der Oberbürgermeister der Stadt München in den großen Saal des alten Rathauses geladen. Viele Gäste waren der Einladung gefolgt unter anderem auch die Vertreterinnen und Vertreter des CGB.
Trotz leichter Verwirrung am Einlass ins Rathaus, viele Kolleginnen und Kollegen hatten ihre Anmeldung nicht online elektronisch bestätigt, füllte sich der Rathaussaal binnen kürzester Zeit. Schnell fanden sich Gruppen, begrüßte Bekannte und zahlreiche Gäste umringten die vorhandenen Stehtische. Die Bürgermeisterin Verena Dietl begrüßte die geladenen Gäste und erläuterte das Programm des Abends. Im Anschluss übergab sie das Mikro an Frau Simone Burger vom DGB. Frau Burger beklagte sich als erstes über die Vorschläge zur Abschaffung des Tags der Arbeit als Feiertag. Mehr noch, sie kündigte ehebliche Gegenwehr an, wenn solche Pläne von der Politik weiterverfolgt werden sollten. Im Kreis der Betriebsräte und Gewerkschafter fiel diese Aussage auf fruchtbaren Boden. Hier war erkennbar, dass die Vertreter aller Gewerkschaften wenig begeistert waren ihren Feiertag einbüßen zu sollen. Darüber hinaus fielen auch erste Vorschläge für die Veränderung und Entwicklung der Sozialversicherungen nicht auf fruchtbaren Boden.
Für die Stadt München wurde beklagt, dass die Stadt bezahlbar bleiben müsse. Entlastungspauschalen und Förderprogramme wurden hierfür eingefordert. Wer diese aber bezahlen soll blieb offen.
von Karsten Ristow, Geschäftsführer