Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales lud am Donnerstag, den 30.10.2025 zusammen mit „bayern innovativ“ in die Gaszählerwerkstadt der Stadtwerke München, um einen Einblick ins Thema zu bekommen und um über den Ausblick in die Zukunft zu wagen.
Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Dr. Thomas Helfer als Leitung der Arbeitswelt 4.0 Bayern Innovativ GmbH die erwartungsvoll gespannten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung. Herr Dr. Helfer konnte zahlreiche Gäste begrüßen und in seiner Begrüßung Lust machen auf exzellent besetzte Vorträge. Am Ende seiner Einführung begrüßte er Frau Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL, die mit ihrem Ministerium die Grundlage für diese Netzwerkkonferenzen legt. Ulrike Scharf bedankte sich bei den Organisatoren und führte ein in die Chancen und Möglichkeiten, welche die neu aufgetane Welt der KI so bietet. Die anschließenden Fachvorträge boten in den unterschiedlichen Teilbereichen tiefe Einblicke in die Arbeit der Experten. Die Aussage: Robotik soll nicht menschliche Arbeitskraft ersetzen, klang vor allem in den Ohren der anwesenden Arbeitnehmervertreter der Gewerkschaften gut. Noch lieber hörten wir, dass es die originäre Aufgabe, der Mitbestimmung der Betriebsräte wäre.
Besonders die große Breite in der heute KI Einfluss auf unser Leben, aber eben auch auf unsere Arbeitswelt nimmt, zeigte die Entwicklung der letzten Jahre auf. Wichtig hier ist, so die Experten, dass wir die KI nutzen, um unsere Arbeitsplätze zu sichern. Natürlich beinhaltet das auch eine Veränderung unserer Arbeit und unserer Arbeitswelt. Wir werden diesen Wandel annehmen müssen und wir werden uns weiterbilden müssen, um mit den Veränderungen zurecht zu kommen.
Der beste Weg die Zukunft zu gestalten ist, sie zu machen. KI bietet Chancen. Habe ich heute noch 20 Minuten Wartezeit in einer Telefonhotline, kann die KI der Zukunft unsere Fragen schneller beantworten. Haben wir heute einen großen Personalmangel in der Pflege, so bieten Roboter zukünftig Unterstützungsleistungen, um Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Arbeit zu entlasten. Die Erkenntnis aus der Praxis ist und bleibt zurzeit, dass KI im Moment vor allem in der Industrie Lösungen hat. Im Handwerk aber nur Werkzeuge bietet, welche menschliche Arbeit unterstützt.
In der gemeinsamen Diskussion vertieften die Experten ihre Beispiele aus der Praxis und berichteten von Fortschritten, aber auch von Grenzen die Systeme hier enthalten können. Natürlich nutzten wir die Möglichkeit für den Austausch und für das Netzwerken mit anderen Teilnehmern.
von Karsten Ristow, Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Norbert Sporer, Anna Kopp, Dr. Thomas Helfer, MdL Ulrike Scharf, Dr. Matthias Peissner
GF Nicole Heinkele, BR Roland Strohmaier, GF Karsten Ristow