Der Landesvorsitzende der Christlichen Sozialen Arbeitnehmerschaft Dr. Volker Ullrich hatte zum Maiempfang der CSA nach Nürnberg geladen. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verbänden waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam den Tag der Arbeit, zu begehen.

Der 1. Mai als Tag der Arbeit ist für die CSA alljährlich die Gelegenheit für Zusammenkunft und Austausch untereinander. Als Gastrednerin war Ulrike Scharf, MdL Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, in die Tafelhalle Nürnberg geladen worden. In diesem Jahr nutzte der Landesvorsitzende Dr. Volker Ullrich die Möglichkeit auch mit den Wahlkämpfern der CSU für die Europawahl in den Austausch zu gehen. Natürlich wurden auch die Gewerkschafter des Christlichen Gewerkschaft Bund (CGB) recht herzlich begrüßt. Besonders Sebastian Scheder, der Bundesvorsitzende der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM).
Themen, wie der demographische Wandel, die unzureichende Entwicklung des Rentensystems sowie die offenen Fragen zur Fortentwicklung der Pflegeversicherung durch die Ampel, bringen unsere Sozialsysteme an Grenzen und schaffen keine Antworten auf die Fragen der Zeit. Die Legalisierung von Cannabis oder auch die Veränderungen des Selbstbestimmungsgesetzes bilden hier keine Ausnahme. Am Beispiel der Aktienrente wurde das Unvermögen der Ampel-Koalition zuletzt mehr als deutlich. Auch die Wachstumsschwäche unseres Landes führte Ulrike Scharf auf die unzulänglichen Antworten der Ampel zurück.
Die Notwendigkeit mehr Wachstum zu schaffen, aber auch mehr Menschen in Arbeit zu bringen ist als Aufgabe erkannt. Fehlentwicklungen in der Asylpolitik oder auch dem Bürgergeld müssen korrigiert werden. Hierbei darf das christliche Menschenbild jedoch nicht außer Acht gelassen werden. Auch wurde die stetig sinkende Tarifbindung als ein wachsendes Problem erkannt und als solches angesprochen.

von Karsten Ristow, Geschäftsführer

v.l.n.r: Sebastian Scheder, Ulrike Scharf, Volker Ullrich, Karsten Ristow