Foto: v.l.n.r.: Gerhard Kastner, Johann Schuster, Karsten Ristow

Erneut lud Oberbürgermeister Christian Scharpf in den großen Sitzungssaal des neuen Rathauses in der Ingolstädter Altstadt. Wie schon im letzten Jahr traf sich der Ingolstädter OB Christian Scharpf mit Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus unterschiedlichsten Branchen, um über aktuelle Themen zu diskutieren, die die Arbeitnehmerschaft in den Betrieben beschäftigen. Gleichzeitig nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, um sich über Projekte auszutauschen, die auch in dieser Runde angestoßen wurden.

 Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter unterschiedlichster Brachen waren auf Einladung des Ingolstädter Oberbürgermeister ins Rathaus gekommen. Christian De Lapuente vom Deutschen Gewerkschaftsbund moderierte die Veranstaltung, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die Einladung beim Ingolstädter Oberbürgermeister. Auch Christian Scharpf bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen für ihr Kommen und betonte in seiner Begrüßung für wie wichtig er den Austausch mit den Gewerkschaftern sowie Betriebsrätinnen und Betriebsräten hält. Scharpf berichtete über die Finanzplanung der Stadt und verdeutlichte hier, wie wenig Spielraum auch die Stadt Ingolstadt im Bereich der Finanzen hat. Gleichzeitig betonte Scharpf, dass Ingolstadt im Gegenzug zu anderen Städten, nicht verschuldet ist. Bei den angesprochenen Themen ging es um den Bereich des Fachkräftemangels und den zu seiner Bekämpfung gegründeten „Arbeitskreis Fachkräftemangel“. Die Problematik des in Ingolstadt nicht vorhandenen ICE Bahnhalt und den Wunsch, einen solchen zu bekommen. Dazu gesellt sich der Wunsch nach einer betreuten Wohneinrichtung für Auszubildende und die Notwendigkeit für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Es gibt aber auch Erfolge, wie bei der Schaffung von Betreuungsplätzen. Christian Scharpf berichtete, dass von über 200 fehlenden Plätzen im letzten Jahr im Moment nur noch 11 Plätze fehlen würden. Angesprochen wurde auch, wie wichtig es ist als Region für Auszubildende attraktiv zu sein und diesen auch für die Zeit nach der Ausbildung attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen zu bieten. Speziell für den Bereich des bezahlbaren Wohnraums sprach man die Verantwortung der Arbeitgeber an, die z.B. mit dem Bau von Werkswohnungen, in der Lage wären, an der Attraktivität des Standortes und der Region Ingolstadt mitzuwirken.

von Karsten Ristow, Geschäftsführer

Foto: v.l.n.r.: Christian Scharpf, Christian De Lapuente